Wohngeld (Mietzuschuss)
Viele Haushalte mit Anspruch stellen keinen Antrag. Die Bundesregierung lässt die Gründe gerade vom BBSR untersuchen – häufig: Unwissen und Scham.
Millionen Menschen haben Anspruch – und beantragen nichts. Nicht, weil sie es nicht brauchen, sondern weil niemand es ihnen sagt. Diese 11 Leistungen werden besonders oft vergessen. Jede Angabe mit Quelle.
Viele Haushalte mit Anspruch stellen keinen Antrag. Die Bundesregierung lässt die Gründe gerade vom BBSR untersuchen – häufig: Unwissen und Scham.
Rund 60 % der Berechtigten im Rentenalter beantragen diese Grundsicherung nicht – vor allem, wenn der Anspruch klein ist. Im Schnitt würde das Einkommen um etwa 30 % steigen.
Studien schätzen, dass 35 bis 56 % der Berechtigten keine Grundsicherung beziehen – besonders häufig Paare mit Kindern und Wohneigentümer, die aufstocken könnten.
Nach Schätzung der Bundesregierung kommt der Kinderzuschlag nur bei etwa jedem dritten berechtigten Kind an. Viele Familien mit normalem Einkommen halten sich für „nicht arm genug“.
Die 15 € im Monat für Verein, Musikschule oder Freizeiten erreichen laut Paritätischem nur etwa jedes fünfte berechtigte Kind (Teilhabequote 19,2 %).
Viele Alleinerziehende kämpfen allein oder mit Anwalt um Unterhalt – das Jugendamt macht es kostenlos.
Auch wenn du selbst Grundsicherung beziehst, kann dein Kind eigenes Wohngeld haben – das prüft kaum jemand von sich aus.
Diesen Mehrbedarf musst du selbst beantragen – er wird nie automatisch geprüft.
Viele Jobcenter verweisen auf die 195 € Schulbedarf – Bücher müssen aber zusätzlich gezahlt werden.
Seit 2008 haben erst rund 430.000 Haushalte mitgemacht – berechtigt sind Millionen.
Die DRV selbst nennt die Erziehungsrente 'eine kaum bekannte Leistung': Viele Geschiedene wissen nicht, dass sie nach dem Tod des Ex-Partners eine eigene Rente bekommen können.